Aufgabe 13 Lesetext
Der Frankfurter Arztsohn Ernst K. (21) hat im Gymnasium das Abitur mit Latein und Griechisch gemacht. Jetzt lernt er Hufschmied. Er kann nicht Tiermedizin studieren, denn er hat die Abitursnote 3,4 (für die Universität braucht er 2,0). «Mir macht meine neue Arbeit Spass», sagt er, «ich hoffe, in zwei Jahren bekomme ich dann einen Studienplatz.»
Barbara Walter (20) hat dreizehn Jahre Schule hinter sich. Im Abitur hat sie nur die Note 3,0 erreicht. Damit bekommt sie keinen Studienplatz. Sie lernt jetzt Damenschneiderei. Wahrscheinlich eröffnet sie in vier oder fünf Jahren einen Modesalon. «Als selbständige
Schneidermeisterin kann ich bis 10000, – EURO im Monat verdienen,» sagt Barbara, «das ist so viel wie ein Minister.»
Man muss nicht unbedingt studieren, sagen die Abiturienten heute. Die bundesdeutschen Universitäten haben in diesem Wintersemester 51000 Studenten heimgeschickt. Wir haben den jungen Leuten die Frage gestellt: Warum studieren? Hier sind einige Antworten
Axel F. (18): «Nach dem Abitur lerne ich das Schreinerhandwerk. Ich kann die Schule nicht mehr sehen. Ich muss sie erst mal vergessen.» Michael W. (20): «Das Gymnasium lehrt nur akademisches Wissen. Die Praxis lernt man da nicht kennen. Das Gymnasium muss viel mehr praktisches Wissen bieten. Nur dann gibt es nach dem Abitur eine echte Alternative: Studium – oder praktischer Beruf.» Patrizia M. (17): «Auf die Theorie der Schule folgt für viele Abiturienten sofort die Theorie der Universität. Warum nicht zwischen Gymnasium und Universität einige Jahre praktisch arbeiten? Warum nicht auch als Fabrikarbeiter oder Verkäuferin? Ich will später Psychologie studieren – da muss ich doch die Probleme der Menschen kennen. Ein oder zwei Jahre Praxis, in der Fabrik, im Krankenhaus, im Altenheim, das ist für den Jugendlichen eine Chance. Der Mediziner kann die Patienten, der Architekt die Mieter, der Soziologe die sozialen Gruppen viel besser kennen und verstehen lernen.»
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Aufgabe 14 Textarbeit
a) Was für ein Text ist das? |
ein Zeitungsreport |
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eine Theorie |
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eine psychologische Analyse |
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eine politische Rede |
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b) Worüber informiert der Text? |
über Probleme in der Fabrik |
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über Probleme des Studiums |
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über Probleme des Wissens |
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über Probleme der Mode |
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с) Was kritisieren die Schüler? |
die Schule bietet keine Psychologie |
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die Schule bietet keine Praxis |
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die Schule bietet kein Geld |
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die Schule bietet keine Theorie |
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Aufgabe 15 Lebenslauf
In Deutschland ist es üblich, dem Bewerbungsschreiben einen Lebenslauf sowie Kopien relevanter Schulund Arbeitszeugnisse beizufügen. Das sind die Bewerbungsunterlagen.
Lebenslauf von Michael Peter Durham
Ich wurde am 17. Oktober 1976 als Sohn des Lehrers Paul Durham und seiner Frau Irene, geb. Flint, von Beruf Arzt, in Liverpool geboren. Ich habe die britische Staatsangehörigkeit und bin nicht verheiratet.
Von 1983 – 1988 habe ich das College (Realschule und Gymnasium) in Salford besucht und dort die mittlere Reife in acht Fächern und das Abitur in zwei Fächern abgelegt. Meine Prüfungsfächer waren Metallarbeiten und Europäische Geschichte, die ich beide mit «gut» bestanden habe.
Von 1990 – 1992 habe ich an der Universität Manchester, am Institut für Naturwissenschaft und Technologie, einen Studiengang in Hoch-und Tiefbau belegt und habe mein Studium im Sommer 1992 als Diplom Hochund
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Tiefbauingenieur abgeschlossen. Meine Examensnote war «class III» (befriedigend). Vom 1. Oktober 1992 -31. August 1985 war ich bei der Firma Bruce als Bauingenieur tätig. Dort hatte ich Gelegenheit, mich mit Konstruktionsmethoden und -verfahren sowie mit Beratungstätigkeit vertraut zu machen.
Während meiner ganzen bisherigen Berufszeit habe ich mich ständig weitergebildet. Zwischen 2003 und 2004 habe ich CAD erlern Deutsch lerne ich weiterhin und meine Sprachkenntnisse sind durch das Zertifikat Deutsch als Fremdsprache dokumentiert. Außer CAD und Fremdsprachen habe ich mich auf
spezifischen Gebieten des Bauingenieurswesens fortgebildet. Ich bin im Besitz eines PKW-Führerscheins sowie eines Privatpilotscheins.
2 Ausbildung und Bewerbung
Vokabular
Abbauen - |
сокращать, увольнять; зд: упразднять, |
Anstellung, f - |
1) прием на работу; 2) место, должность |
Ausbildung, f – |
обучение, образование |
Auftrag, m - |
заказ, поручение |
Sachbearbeiter, m - |
ответственный исполнитель, консультант |
Auskunft erteilen j-m über |
давать справку кому-л о чем л |
Ausbildungsvertrag, m - |
договор о подготовке |
Aufstiegsmöglichkeit, f – |
возможность продвижения (по службе) |
Auszubildende, m |
абитуриент |
beachten – |
обращать внимание; соблюдать |
beifügen - |
прилагать, сопровождаться |
Beschaffung, f - |
доставка, поставка |
Bedingung, f – |
условие, предпосылка |
bedürfen – |
нуждаться, требовать |
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Bescheinigung, f - |
удостоверение, |
свидетельство, |
расписка, |
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квитанция |
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Bewerbung_, f - |
заявление о принятии на учебу, работу |
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Bewährung (S.), f – |
проверка, испытание |
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Erfahrung, f - |
опыт |
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Geschäftsführer, m – |
коммерческий директор |
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Geschäftsmann, m – |
коммерсант |
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Hemmung, f – |
запинка в речи. затруднение |
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Hintergrund, m – |
задний план; |
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in den Hintergrund treten – |
отойти на задний план |
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lückenlos |
без пробелов, сплошной непрерывный |
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Position, f – |
место |
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Personalleiter m – |
начальник отдела кадров |
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rechnen mit D ... – |
принимать в расчёт |
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Es tut mir leid |
мне жаль, я сожалею |
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Sitz, m – |
резиденция, место работы |
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Stolperstein, m – |
преграда, камень преткновения |
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Vermeiden, n |
уклонение, отказ |
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Vereinbarung, f – |
соглашение, договорённость; сделка; |
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eine Vereinbarung treffen – |
заключить соглашение, прийти к соглашению |
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Verkaufsberater, m - |
консультант по маркетингу |
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Vertriebsabteilung, f – |
отдел сбыта |
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verwirklichen – |
осуществлять |
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voraussetzen |
предполагать |
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Vorstellung, f – |
представление, заявление, ходатайство |
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Unterlage f – |
1) перен. oснование,1) pl данные; документация |
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Weiterbildung, f - |
повышение квалификации |
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zuständig/verantwortlich sein |
отвечать за что-л |
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Stellenanzeige, f - |
объявление (напр. в газете или Интернете) о |
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найме на работу |
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Aufgabe 1 При переводе обратите внимание на значение суффиксов и приставок слов:
Glücklich |
– mißglücklich, |
lückenlos – lückenhaft, einwandfrei – |
unvollkommen, |
fehlerlos - fehlerhaft – Unsicherheit – Sicherheit, regelmäßig – |
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unregelmäßig, direkt - indirekt |
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Aufgabe 2 Text
Die Bewerbung
«Eine missglückte Bewerbung kann zum Stolperstein für die Karriere werden.» Die Bewerbung für einen Ausbildungsplatz ist weit mehr als nur ein kurzer Brief und die Kopie des Abschlusszeugnisses. Die Personalchefs wollen viel über ihren zukünftigen Auszubildenden erfahren; schließlich bedeutet die Unterzeichnung des Ausbildungsvertrages eine feste Bindung für mehrere Jahre, und die Unternehmen möchten daher sichergehen, dass der Bewerber ihre Anforderungen erfüllt.
Wichtig ist es, sich ausführlich über seinen Lehrberuf zu informieren. Man erfährt auch, wo man schon vor der Ausbildung ein Praktikum machen kann. Die Unternehmen achten sehr darauf, ob der Jugendliche bereits praktische Erfahrungen gesammelt hat. Weitere Pluspunkte sind außerschulische Weiterbildungskurse, wie z.B. ein Computerkurs oder ein Sprachkurs.
Alle Bescheinigungen sollten in einer entsprechenden Mappe in Kopie beigefügt werden. Genauso wichtig ist ein lückenloser Lebenslauf. Hierbei ist von Interesse, wann der Jugendliche welche Schulen besucht hat. Fehlzeiten müssen begründet werden. An den Lebenslauf wird immer ein aktuelles Passfoto geheftet, das von einem Fotografen erstellt werden sollte. Fotos aus dem Automaten sind aufgrund der schlechten Qualität nicht geeignet
Anders ist es mit dem Lebenslauf. Hier sollte keine standardisierte Form gewählt werden. Im Gegenteil: Der Jugendliche sollte begründen, warum er sich für diesen Beruf entschieden hat, warum er die Ausbildung gerade bei diesem
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