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Übung 16. a) Erklären Sie den Unterschied in der Struktur der folgenden Sätze, b) Gebrauchen Sie diese Sätze in einem passenden Zusammenhang.

1. Ich friere.— Mich friert. 2. Ich habe Angst.— Mir ist angst und bange. 3. Ich bin schläfrig.— Mich schläfert. 4. Ich habe Schwindel.— Mich schwindelt. Mir ist schwindlig.

Übung 17. a) Erklären Sie den Unterschied zwischen den folgenden sinnver­wandten Sätzen, b) Gebrauchen Sie diese Sätze in einem passenden Zusammen­hang.

1. Am Nachbartisch lachte und scherzte man.— Am Nachbartisch wurde gelacht und gescherzt. 2. Auf wen wartet man? — Auf wen wird gewartet? 3. An welchem Problem arbeitet man jetzt in diesem For­schungsinstitut? — An welchem Problem wird jetzt in diesem For­schungsinstitut gearbeitet? 4. Man kämpfte hartnäckig um das Leben des Kranken.— Um das Leben des Kranken wurde hartnäckig gekämpft. 5. Man streitet viel über dieses Bild.— Über dieses Bild wird viel ge­stritten.

Die modalität des satzes

Übung 18. a) Bestimmen Sie die Modalität der Sätze und ihre Ausdrucks­mittel. b) Übersetzen Sie die Sätze ins Russische.

  1. Der neue Lagerkommandant, er hieß Sommerfeld, ließ alles so­fort zu Kleinholz zusammenschlagen. Er war eine andre Nummer, als sein Vorgänger Fahrenberg... Fahrenberg war imstande gewesen, uns plötzlich alle zusammen­schlagen zu lassen,— Sommerfeld war imstande, uns alle in Reih und Glied antreten und jeden Vierten herauszählen und zusammenschlagen zu lassen. Das wußten wir damals auch noch nicht. Und selbst wenn wir es gewußt hätten! Was hätte es ausgemacht gegen das Gefühl, das uns übermannte, als die sechs Bäume alle gefällt wurden, und dann auch noch der siebte! (Л. Seghers)

  2. „Anna“, sagte die alte Frau, ,,nimm dir doch alles nicht so zu Herzen. Lern von mir. Es gibt Sachen auf der Welt, die kann man nicht ändern. Solche Sachen muß man dann ertragen. Anna, hörst du?“ (A. Seghers)

  3. Georg wurde mit der Zeit stiller und fragte weniger. Ich muß ihn damals bestimmt irgendwie verletzt haben, dachte Franz. Warum hab’ ich ihn zum Lesen zwingen wollen? Ich muß ihn damit gequält haben. {A. Seghers)

  4. Überhaupt muß sich alle Nachbetrachtung der Pariser Zeit und der persönlichen Beziehungen von Karl Marx zu Heinrich Heine auf einer sehr kleinen Anzahl von dokumentarischen Hinweisen aufbauen. Das, was wir auf diesem Gebiete am meisten vermissen, ist die von Friedrich Engels geplante, aber nicht zur Ausführung gekommene Dar­stellung des Verhältnisses Marx — Heine.

Die erste Anregung dazu dürfte von einer amerikanischen Zeitschrift ausgegangen sein, an der Karl Marx mitarbeitete. {W. Victor)

  1. „Sie müssen doch wissen, wer den Schlüssel zum Hause hat“, schilt der Leutnant ärgerlich.

Die drei stehen vor dem dunklen Beamtenhaus, der Diener Räder hat auf die Klinke gedrückt, aber die Haustür ist verschlossen. „Den Schlüssel hat natürlich der Herr Meier“, sagt der Diener.

„Es muß doch noch einen Schlüssel geben“, beharrt der Leutnant. „Gnädiges Fräulein, wissen Sie nicht, wer einen zweiten Schlüssel hat?“

„Den zweiten Schlüssel wird Papa haben“, sagt Weio.

„Und wo hat Ihr Herr Vater die Schlüssel?“

„In Berlin!“ Auf eine ärgerliche Gebärde: „Papa ist doch in Berlin, Fritz!“

„Er wird den Schlüssel zu dieser Bude doch nicht mit nach Berlin geschleppt haben!“ {H. Fallada)

  1. „Den Schuppen zuschließen“, sagte der Schwiegersohn, „runter- radeln ans Telephon. Polizei holen.“ (A. Seghers)

  2. Unter den eingelaufenen Meldungen hob sich jetzt auch die Aussage eines gewissen Binder aus Weisenau heraus. Dieser wollte am vorigen Morgen in der Sprechstunde des Arztes Löwenstein einen verdächtigen Mann bemerkt haben, auf den der Steckbrief paßte. {A. Seghers)

  3. Georg begriff, daß dieser Mensch, der so alt wie er selbst sein mochte, ihn für viel älter hielt. (A. Seghers)

  4. Möge das Unglück, möge der Mensch an seiner Tür Vorbeigehen. Möge ihm rasch seine Flucht gelingen. (A. Seghers)

  5. „Nun, Sophie“, sagte die Herrin gnädig Eigentlich ist wohl

Mathilde mit dem Ausgang dran. Aber da Sie mich vorhin so gut beraten haben... Daß es mir aber keine Streitereien mit der Mathilde gibt— !“ (H. Fallada)

  1. Der Kleine sagte eifrig: „Du legst dich, trinkst ’nen Baldrian, machst den Riegel vor, gelt, Mutter.“ —Der Zweite sagte: ,,Das wäre das Richtigste.“ {A. Seghers)

  2. Dann dachte er wieder: Es kann ein Spitzel gewesen sein. Der Name des Bootes? Den kann man schon längst herausgebracht haben. Man braucht meinen Namen nicht gewußt zu haben. Und Georg hat ja nichts verraten. (A. Seghers)

  3. Man sehe die einzelnen Wörter kritisch an und prüfe auch die Stellung der Satzzeichen. Dann versuche man den Text besser zu fügen und vergleiche die eigene Formulierung mit der angeführten Verbesse­rung. (E. Koelwel)

  4. Quangel fühlte eine kühle, feste Hand in der seinen. „Quangel“, sagte er zögernd. „Ich bin Tischler. Ich soll Hoch-und Landesverrat be­gangen haben.“ (H. Fallada)

Übung 19. Merken Sie sich! Grammatische Synonyme des Imperativs

Konstruktion

Beispiele

Anmerkungen

  1. Modalverb +

Infintiv

Man darf nicht laut sprechen. Du musst dir diesen neuen Film ansehen.

Die Bedeutung der Aufforderung ergibt sich aus der Bedeutung der Notwerndigkeit.

2. haben + zu + Infinitiv

Du hast zu schweigen! Hier hat niemand zu befehlen!

Kategorische Intonation

3. sein + zu + Infinitiv

Die Suppe ist zu essen! Die Aufgabe ist bis Montag zu lösen.

“ – “ – “ – “

4. Präsens

Sie kommen doch einmal bei mir vorbei, nicht wahr?

5. Futurum I

Du wirst mir aber die Zeitschrift in drei Tagen abgeben!

Eine nachdrückliche Aufforderung

6. Futurum II

Du wirst mir aber die Arbeit bis zum Wochenende geschafft haben!

“ – “ – “ – “

7. Perfekt

Du bist um 10 Uhr gekommen, Else! Du hast mir aber die Arbeit bis zum Wochenende geschafft!

“ – “ – “ – “

8. Unpersönliche Sätze (ohne Subjekt)

Jetzt wird erst einmal gegessen (= wollen wir zuerst mal essen)

9. Präsens Konjunktiv

a) Rette sich, wer könne b) Man nehme zwei Löffel Mehl…

veraltet, selten gebraucht in Rezepten, Anweisungen

10. sollen

Er hat mir gesagt, ich solle nicht auf ihn warten. Wir sollen den Text referieren. Du sollst pünktlich zur Schule gehen! Hast du das noch nicht verstanden?

Verstärkende Wiederholung einer vorher geäuβerten Aufforderung schwächerer Ersatz zu “müssen”

11. mögen

Er hat mir gesagt, ich möge ihm helfen.

höflicher als sollen (indirekre Rede)

12. wollen + Infinitiv

Wollen wir also (eben, nun, mal, tatsächlich) gehen. Willst du endlich (wohl, aber, doch, aber auch, aber bloβ, überhaupt, ja) ruhig sein! Wollen Sie bitte (doch, mal, eben, etwa, wohl, vielleicht) weiter vortragen!

Neutral Verstärkend Abschwächend

13. können, würden

Können (würden) Sie mir bitte beim Dolmetschen behilflich sein!

Höflich

14. lassen + Akk + Infinitiv

Ich lasse dich so lange nachschreiben, bis du endlich ordentlich schreibst!

15. Infinitiv, Partizip II

Nun aber Schluss gemacht. Wegtreten! Aufgegessen!

Kategorisch, wenig gebraucht

16. dass-Sätze

Dass ihr mir ja aber weiter arbeitet! Mach, dass du wegkommst!

nachdrückliche Aufforderung

17. Substantiv

Hände hoch! Brust (he)raus!

kategorisch

Übung 20. Gebrauchen Sie den diplomatischen Konjunktiv in den fol­genden Situationen.

Muster:

Man will einer Frau in den Mantel helfen.

Dürfte ich Ihnen helfen?

1. Der Student will an den Dozenten eine Frage richten. 2. Der Gast­geber will den Anwesenden einen neuen Gast vorstellen. 3. Die Hausfrau will ihrem Gast Tee einschenken. 4. Der Mann wendet sich an einen Pas­santen, um die genaue Zeit zu erfahren. 5. Der Leser wendet sich an die Bibliothekarin.

Übung 21. Bilden Sie aus den Sätzen entsprechende irreale Wunschsätze. Achten Sie dabei auf den Gebrauch der Zeitformen des Konjunktivs.

Muster:

Schade, daß ich ihn heute nicht besuchen kann.

Wenn ich ihn heute besuchen könnte!

Könnte ich ihn heute besuchen!

Schade, daß ich ihn gestern nicht besuchen konnte.

Wenn ich ihn gestern hätte besuchen können!

Hätte ich ihn gestern besuchen können!

1. Schade, daß wir uns diesen Film nicht angesehen haben. 2. Schade, daß er an der Diskussion nicht teilnehmen kann. 3. Schade, daß der Ar­tikel nicht veröffentlicht wurde. 4. Schade, daß ich nicht Klavier spie­len kann. 5. Schade, daß unsere Mannschaft nicht gewonnen hat. 6. Scha­de, daß diese berühmte Schauspielerin zum Festival nicht kommen wird. 7. Schade, daß du diese Ausstellung nicht besucht hast. 8. Schade, daß wir uns an diesem Ausflug nicht beteiligen konnten.

Übung 22. Gebrauchen Sie richtig den Konjunktiv in den Wunschsätzen.

A) 1. Er ist nicht fleißig. Wenn er fleißig ... 2. Er war immer5 nicht fleißig. Wenn er schon fleißig ... 3. Ich bin so aufgeregt! Wenn ich ... 4. Du kannst nicht Schach spielen. Wenn du... 5. Ihr habt auf den Brief nicht geantwortet. Wenn ihr ... 6. Der Junge war zu grob. Wenn er... 7. Sie besuchen uns selten. Wenn sie... 8. Ihr wartetet auf uns nicht. Wenn ihr... 9. Ich konnte das Buch nicht bis zum Ende lesen. Wenn ich... 10. Sie können nicht schneller gehen. Wenn Sie...

B) 1. Wenn ich gut Schi laufen...! 2. Wenn sie Mutter schon nach Hause kommen...! 3. Wenn wir diesen erfahrenen Arzt damals konsultieren...! 4. Wenn Sie mir etwas Interessantes erzählen ... 5. Wenn ihr die gestrige Kontrollarbeit ohne Fehler schreiben...! 6. Wenn ihr die deutschen Bücher ohne Wörterbuch lesen...! 7. Wenn die Kinder fleißiger im Jahr arbeiten...! 8. Wenn er voriges Jahr nach Deutschland mitfahren...! 9. Wenn du dich etwas ausruhen ...! 10. Wenn du mich in Ruhe lassen ...!

Übung 23. Setzen Sie die richtige Konjunktivsform ein.

1. Der Junge (stoßen) mich beinahe. 2. Um ein Haar (durchfallen) sie in der Prüfung. 3. Wir (überhören) fast das Glockenzeichen. 4. Das Mädchen (vergessen) beinahe sein Heft zu Hause. 5. Er (schreiben) das Diktat fast ohne Fehler. 6. Die Freunde (sich streiten) beinahe. 7. Beinahe (sich verlaufen) die Touristen im Wald. 8. Du (verpassen) fast den Zug. 9. Die Alte (ausgleiten) um ein Haar. 10. Ich (vergessen) fast die Bitte meiner Nachbarin.

Übung 24. Formen Sie die Sätze um. Drücken Sie die Negation mit Hilfe von fast, beinahe aus.

Muster: Wir haben uns verlaufen. - Wir hätten uns fast verlaufen.

  1. Er ist ertrunken.

  2. Ich bin eingeschlafen.

  3. Er hat sich verspätet.

  4. Sie hat den Zug verpasst.

  5. Ich habe heute schon einen Unfall verursacht.

  6. Er ist gefallen.

  7. Sie hat vergessen zu sagen, dass sie in einer Woche verreist.

  8. Das Haus ist abgebrannt.

  9. Er hat sich beinahe verschluckt.

  10. Sie hat das Wörterbuch gekauft.

  11. Er hat gesiegt.

  12. Er hat 10 000 Euro gewonnen.

  13. Er hat alle Zahlen geraten.

Übung 25. Übersetzen Sie ins Deutsche. Gebrauchen Sie dabei passende Konjunktivsformen.

А) 1. Ты должна была бы мне позвонить вчера, ты легко нашла бы меня. Я тотчас пришла бы и помогла тебе. 2. Я с удовольствием поехала бы с тобой завтра в Суздаль. 3. Прошлым летом он мог бы съездить на юг. 4. Ты должна была бы повторить стихотворение еще раз. 5. Я долго болел и без помощи друзей не смог бы хорошо сдать экзамены. 6. Почему ты не хочешь взять на себя эту работу? Она была бы тебе интересна. 7. Что бы Вы сделали на моем месте? 8. Я охотно выполнила бы эту работу, но завтра, а не сегодня.

Б) 1. Чашка чуть было не разбилась. 2. Ветер чуть было не сломал дерево. 3. Я чуть было не уехала за границу. 4. Ребенок чуть было не упал. 5. Я чуть не сломала ногу. 6. Вчера я едва не потеряла часы. 7. Он едва не уговорил меня бросить учебу. 8. В темноте мы почти было прошли мимо дома. 9. Певица от волнения чуть было не забыла слова песни.

В) 1. Это, по всей видимости, ошибка. 2. Как Вы смотрите на это предложение? 3. Не могли бы Вы мне порекомендовать какой-нибудь интересный детектив? 4. Не будете ли Вы так любезны передать мне соль? 5. Ему хотелось бы присутствовать не открытии выставки. 6. С этим покончено. 7. Разрешите Вам помочь? 8. Я был бы Вам очень благодарен. 9. Тебе следовало бы пойти погулять. 10. Тебе следовало бы прошлым летом отдохнуть на море. 11. Но это ведь не может быть правдой. 12. Наконец все трудности преодолены. 13. Вот мы и сдали экзамены. 14. Итак, трудная задача решена. 15. Позвольте дать Вам совет.

Übung 26. Bilden Sie Vergleichsätze mit als ob, als wenn, als.

Muster: Es ist mir,

  • Ich bin krank.

Es ist mir, als ob ich krank wäre/als wäre ich krank.

1. Klaus benimmt sich,

2. Helmut tut,

3. Es sah so aus,

4. Ich habe den Eindruck,

5. Es kommt mir vor,

6. Ich habe das Gefühl,

7. Es klingt,

8. Es scheint mir,

9. Ulla benimmt sich,

10. Ich fühle mich,

11. Es hat den Anschein,

12. Es wirkt auf mich, als

13. Das Geräusch hört sich so an,

14. Horst ist lungenkrank. Aber er raucht,

15. Es sah so aus,

  • Er ist ein verwöhntes Einzelkind

  • Er schläft fest.

  • Jemand war schon im Zimmer

  • Angelika versteht mich nicht.

  • Bernd ist verreist.

  • Ich war schon einmal da.

  • Du glaubst mir nicht.

  • Er hat mich nicht wiedererkannt

  • Sie ist eine Erwachsene.

  • Ich wurde belogen.

  • Es wird jetzt regnen.

  • Ich fahre Fahrstuhl.

  • 2 Autos sind zusammengestoßen.

  • Er ist gesund.

  • Der heftige Sturm hat zahlreiche Bäume entwurzelt und Dächer abgedeckt.

Übung 27. Bilden Sie Vergleichsätze mit als ob, als wenn, als.

  1. Ich hatte das Empfinden,

  2. Es klang,

  3. Sonja tritt auf wie jemand,

  4. Marianna tat so,

  5. Klaus geht so,

  6. Jürgen hat weiter gesprochen,

  7. Manfred behandelt seinen Sohn so,

  8. Er macht ein teilnahmsloses Gesicht. Er tut so, .

  9. Sie macht erstaunte Augen. Sie tut,

  10. Erich ist gar nicht so arm. Aber er tut immer so, .

  11. Horst spielt sich immer so auf,

  12. Klaus ist traurig, aber er tut so,

  13. Man möchte etwas haben, aber man tut so,

  14. Man hat Angst, aber man tut so,

  15. Man ist enttäuscht, aber man tut so,

Источник: https://studfile.net/preview/16712778/