Материал: Деловой немецкий. Учебное пособие. Ковыршина Е.О., Корнева Е.В

Внимание! Если размещение файла нарушает Ваши авторские права, то обязательно сообщите нам

weise. Fehler anhand des Tonbandprotokolls im Stichwortzettel anmerken.

7.Korrigiere die aufgetretenen Fehler!

8.Einsatz von Medien und Verstehenshilfen (z.B. Dias, Tafelanschriften, Fotokopien mit Zahlenmaterial, Tabellen, graphische Darstellungen) einplanen und im Stichwortzettel vermerken.

9.Endgültigen Stichwortzettel aufstellen und mit Karteikartensammlung und Medieneinsatz koordinieren.

10.Zweiter Sprechversuch (ggf. weitere) auf Ton-

band/Cassette oder vor Familienangehörigen und weitere Kor-

rekturen.

218

Für den wenig geübten Redner ist es oft notwendig, die Sequenzen 6-10 mehrfach in Zeitabständen zu wiederholen, um Sicherheit zu erlangen. Deshalb sind für die Planung ausreichende Zeitreserven vorzusehen.

Das Stichwortkonzept konkret

Karteikarten DIN A 5 (halbe Briefbogengrösse) liniert verwenden!

Karteikarten durch eine markante Linie von oben nach unten aufteilen. Es ergeben sich 1/3 auf der linken Seite (für Stichworte) und 2/3 rechts für fortlaufenden Text und Regieanweisungen).

Karteikarten durchnummerieren!

Karteikarten nur einseitig beschreiben wegen der Gefahr des "Chaos" beim Umblättern!

Grad der Motivation der Hörer:

Kann der Referent die Bedeutung seiner Ausführungen erläutern und Interesse wecken?

• Technik des hörerangemessenen Sprechens: Spricht der Referent lebhaft, artikuliert, anregend, nicht

zu schnell, nicht stockend?

Thema angeben Quelle angeben Gliederung angeben

Referieren / Sich auf den Text beziehen

219

Gliederung deutlich machen

Auf eine Folie Bezug nehmen

Beispiele geben

Zusammenfassung einleiten

Thema (des Artikels) ist...

Der Artikel heisst.../

Der Artikel hat das Thema Der Artikel handelt von

Es geht in dem Artikel um (das Thema / die Frage / ...) Der Artikel hat den Titel..

Der Artikel, über den ich spreche/referiere heisst...

In dem Abschnitt, den ich referiere, geht es um das The-

ma ...

Quelle angeben

Der Artikel stammt von (Name des Autors) Autor des Artikels ist...

Der Artikel stammt aus der XY-Zeitung

Es handelt sich um einen Artikel aus der XY-Zeitung

Gliederung angeben

Der Artikel behandelt die folgenden 3 Punkte / Fragen: Erstens..., zweitens,... drittens

Zuerst geht es um ..., dann wird ... behandelt, anschliessend ..., zum Schluss...

Der Artikel hat 3 Teile:

Im ersten Teil geht es um ...

Der zweite Teil beschäftigt sich mit Der letzte Teil be-

fasst sich mit...

220

Referieren / Sich auf den Text beziehen

Im Text steht,...

Im Text heisst es,...

Der Autor / XY schreibt (erklflrt, meint, vertritt die Auf-

fassung)

Gliederung deutlich machen

Soviel zu...

Ich gehe jetzt bber zu ...

Ich komme jetzt zu ...

Während im vorhergehenden Teil... im Vordergrund

stand, gehe jetzt auf.. ein.

im vierten und letzten Teil mischte ich noch auf.. zu spre-

chen kommen.

Auf eine Folie Bezug nehmen

Man sieht hier / auf der Folie ...

Sie sehen hier...

Die Fotie / Grafik zeigt....

Diese Abbildung veranschaulicht... / macht deutlich ...

Wie diese Abbildung zeigt,...

Im folgenden Text erfahren Sie, was Professor Kurtz in

seiner letzten Physikvorlesung vorgetragen hat:

»Unser heutiges Thema ist Albert Einstein. Einstein war

ein deutscher Physiker und lebte von 1869 bis 1955. Er hat die

Relativitätstheorie entwickelt. Einstein behauptet, dass Raum

und Zeit nur relative Grössen seien. Ein Raumschiff, das eine

221

sehr hohe Geschwindigkeit habe, sei von der Erde aus betrachtet in seiner Länge stark reduziert (Längenkontraktion). Die Zeit dagegen liefe in diesem Raumschiff langsamer ab (Zeitdilatation). Würde die Besatzung dieses Raumschiffes ein Jahr im Weltraum verbringen und anschliessend auf die Erde zurückkehren, wären auf der Erde bereits mehrere Jahre vergangen. Nach

Einstein ist also so etwas wie eine Zeitreise möglich.«

184

Im zweiten Absatz des Textes gibt Professor Kurtz wieder, was Albert Einstein gesagt hat, er referiert. Das Wiedergeben einer fremden Meinung nennen wir Referieren. Dazu kann der Konjunktiv I verwendet werden. Wenn Sie etwas referieren, dann machen Sie damit deutlich, dass es sich nicht um Ihre eigene Meinung handelt. Der Konjunktiv I bedeutet nicht, dass die wiedergegebene Meinung falsch ist.

Möglichkeiten des Referierens

Oft wird schon durch bestimmte Ausdrücke deutlich, dass es sich um eine referierte Meinung handelt:

Einstein behauptet, dass Raum und Zeit nur relative

Grössen seien.

Nach Einstein seien Raum und Zeit nur relative

Grössen.

Raum und Zeit seien - wie Einstein behauptet - nur relative Grössen.

Einstein zufolge seien Raum und Zeit nur relative

Grössen.

222

In der gesprochenen Sprache werden Sie referierte Meinungen oft im Indikativ, Konjunktiv I oder Konjunktiv II hören. Das liegt daran, dass viele Deutsche die Konjunktivregeln nicht genau kennen. In der Umgangssprache können Sie den Indikativ benutzen, wenn durch bestimmte Ausdrücke deutlich ist, dass es sich um eine referierte Meinung handelt.

Wenn Sie aber wissenschaftliche Arbeiten (Hausarbeit, Dissertation) oder andere offizielle Texte schreiben, müssen Sie den Konjunktiv I benutzen.

Bildung des Konjunktiv I

Die Verben haben besondere Formen für den Konjunktiv I. Ausser beim Verb sein unterscheiden sich die Konjunktiv I- Formen jedoch teilweise nicht von den Indikativ-Formen. In diesen Fällen wird der Konjunktiv I durch den Konjunktiv II ersetzt

(in der 1. und 3. Person Plural, in der Höflichkeitsform und teilweise in der 1. Person Singular).

Gegenwart

haben

 

 

sein

 

 

 

ich habe -hätte

 

|ich sei

 

 

 

 

Sie haben

hätten

 

Sie seien

du habest

 

 

du seist (seiest)

 

 

 

er/sie/es habe

 

er/sie/es sei

 

 

 

wir haben hätten

 

wir seien

 

 

 

 

Sie haben

hätten

 

Sie seien

ihr habet

223

ihr seiet

 

 

 

sie haben

hätten

sie seien

 

 

 

 

 

 

 

 

müssen

 

 

kommen

 

 

 

 

ich müsse

 

 

ich komme käme

 

 

 

Sie müssen müssten

 

Sie kommen kämen

du müsstest

 

du kommest

 

 

 

er/sie/es müsse

 

Er/sie/es komme

 

 

 

wir müssen müssten

 

wir kommen kämen

 

 

 

Sie müssen müssten

 

Sie kommen kämen

ihr müsstet

 

ihr kämet

 

 

 

 

sie müssen müssten

sie kommen kämen

 

 

Die Verben dürfen, können, sollen, wollen, werden bilden den Konjunktiv I wie müssen.

Vergangenheit

sagen

 

kommen

 

 

 

 

 

ich ha-

 

|ich sei

 

be -hätte

 

 

 

 

 

 

 

Sie ha-

 

Sie sei-

 

benhätten

gesagt

en

gekommen

du ha-

 

du seist

 

best

125

(seiest)

 

 

 

 

er/sie/es

 

er/sie/es

 

habe

 

sei

 

 

 

 

 

wir ha-

 

wir sei-

 

ben hätten

 

en

 

 

 

 

 

Sie ha-

 

Sie sei-

 

ben hätten

 

en

 

ihr ha-

 

ihr seiet

 

bet

 

 

 

 

 

 

 

sie ha-

 

sie sei-

 

ben hätten

 

en

 

 

 

 

 

Die Bundesrepublik Deutschland und die DDR in der UNO

Die Aufnahme der beiden deutschen Staaten als 133. und 134. Mitglied der Vereinten Nationen erfolgte am 18. September 1973. Für die DDR bedeutet der UNO-Beitritt eine beträchtliche politische, vor allem völkerrechtliche Aufwertung. Sie hatte die internationale Anerkennung als zweiter deutscher Staat endlich erreicht. Politische Vorteile aus dem gemeinsamen Beitritt könne.dagegen die Bundesrepublik, so wurde damals von westdeutschen Kommentatoren geurteilt, aus der Vollmitgliedschaft kaum ziehen - im Gegenteil, zusätzliche Probleme seien zu erwarten: Nunmehr müssten die Bonner Vertreter beispielsweise in Abstimmungen eindeutige Positionen beziehen, ausserdem würden sich die finanziellen Verpflichtungen226 weiter erhöhen. Aus heutiger Sicht jedoch unterschieden sich die Politik der deutschen Staaten gegenüber den Vereinten Nationen und ihr jeweiliges Verhalten im UN-System ganz beträchtlich. Von Gemeinsamkeiten oder substantieller Zusammenarbeit konnte kaum die Rede sein...

Günther Unser/Michaela Wimmer (Quelle: Die Vereinten Nationen [BZPB] 1995, S. 188f.)

Texte

Definition

Inhalte und Gestaltungsformen von PR-Botschaften sind so vielfältig wie die Zielgruppen, die angesprochen werden:

Entscheidungsträger der Wirtschaft, Politiker, Kunden, Mitarbeiter, Nachbarn, die interessierte Öffentlichkeit. Die wichtigsten Multiplikatoren für PR-Texte sind die Medien - vor allem die Presse. PR-Text und Pressetext werden daher häufig - nicht ganz zutreffend - als Synonyme verwendet. Hauptanwendungsgebiete des PR-Textes sind Un-temehmensmeldungen im Bereich Wirtschaftsund Tagespresse sowie die Produktpromotion in der Fachpresse. Der PR-Text nähert sich seinem Ziel auf Umwegen und auf leisen Sohlen. Die Hürde, die er zunächst nehmen muß, ist das kritische Auge des Redakteurs. Dieser prüft, bewertet, wählt aus. Dem Redakteur ist jedoch alles suspekt, was nach

Werbung, d.h. nach Wertung, riecht. Wertende Mitteilungsformen wie Leitartikel, Kommentar, Glosse, Kritik sind seine Domäne. Auf diesem Feld hat der PR-Texter nichts zu bestellen. Nur in Sonderrollcn darf er auch einmal kommentieren oder glossieren, z.B. als Redakteur einer Kundenzeitschrift. Er arbeitet dann mit den gleichen Stilmitteln wie der Journalist. Die meistgebrauchten Werkzeuge des PR-Texters sind informierende Mitteilungen wie z.B. die Presseinformation und der PR-Artikel oder Fachaufsatz. Presseinformationen haben aktuellen Nachrichtenwert und richten sich meistens an zahlreiche Adressaten. Der PR-Artikel ist ein längerer fachbezogener Beitrag, der exklusiv für ein bestimmtes Medium geschrieben wird. In einem PR-Artikel darf der Autor (begründete) Standpunkte vertreten, was jedoch nicht in eine „Wettbewerbsbeschimpfung" ausarten sollte.

Bedeutung Allein in der Bundesrepublik

Deutschland gibt es etwa 15 000 regelmäßig erscheinende Zeitschriften und Zeitungen. Viele tausend Fachzeitschriften brauchen ständig „Futter" zum Füllen ihrer Seiten. Etwa acht von zehn Berichten in solchen Fachgazetten sind von außen lanciert oder beeinflußt. Nachrichtenörgani-sationen, wie die dpa, versenden pro Tag ca. 300 DIN-A4-Sciten an Pressemeldungen. Dazu kommen noch zahlreiche Pressedienste von Unternehmen,

Verbänden, Parteien, Agenturen. Täglich gehen bei einer Tageszeitung ca. lOOmal mehr Meldungen ein, als abgedruckt werden können.

Texte

Ähnlich rigoros geht es beim Hörfunk und beim Fernse-

228

hen zu. Beim Deutschlandflink z.B., einem Sender mit ausgesprochen hohem Wortanteil (gemessen am Musikangebot), werden täglich ca. i 5 000 Worte verlesen. Ausgewählt werden diese

Nachrichten aus einem Informationsfundus von ca. 500 000

Wörtern. Diese Auswahl ist für Redakteure nicht immer leicht.

Sie erfolgt im allgemeinen nach dem Nachrichtenwert einer

Meldung. Dabei gilt die Formel: Hund beißt Briefträger = geringer Nachrichtenwert

Briefträger beißt Hund = hoher Nachrichtenwert PR-Texte von Unternehmen müssen häufig gegen das

Odium der „Schleichwerbung" ankämpfen. Das Abdrucken von Unternehmensmeldungen paßt nicht zum Bild von Freiheit und

Источник: https://studfile.net/preview/16565327/